AGRICOLA

Die Öl- und Honigmanufaktur

Geschmacksache? 
Nicht nur!

Ob ein Lebensmittel objektiv von guter Qualität ist, ist keine Geschmacksache, sondern die Summe einzelner Kriterien, denen das Produkt gerecht werden muss.
Ob ich das Lebensmittel gerne mag, rieche, esse oder trinke, ist Geschmacksache und somit subjektiv. Und darüber lässt sich bekanntlich streiten: Granny Smith oder Golden delicious, Merlot oder Cabernet, Lachs oder Zander, Lamm oder Huhn?

Nicht streiten lässt sich jedoch über Begriffe wie: frisch, herb, bitter, scharf, mild, süss und sauer einerseits und faul, modrig, schimmlig, vergoren, ranzig, chemisch andererseits.

Mittels unserer olfaktorischen (Nase) und gustatorischen (Mund) Wahrnehmungen können wir unterscheiden zwischen frischen, sauber produzierten unverdorbenen und somit unserer Gesundheit förderlichen Lebensmitteln und solchen, die wir besser nicht essen sollten. Ob uns Erstere schmecken oder nicht, ist dabei sekundär.
Bevor ich also darüber befinden kann, welches Produkt mir besser schmeckt, muss ich beurteilen können, ob es objektiv gut oder schlecht ist. 


Woran erkenne ich gutes Olivenöl? 

Ein erstklassiges Olivenöl riecht pflanzlich und frisch, d.h. nach:

  • frisch geschnittenem Gras, unreifen, nicht eingelegten Oliven (immer)
  • frischen grünen Kräutern, grünen Bananen und rohem Blatt-Gemüse (oft) 
  • rohen Artischocken, grünen Tomaten und deren Blättern (gewisse Sorten)

und schmeckt:

  • leicht bitter (Zunge)
  • scharf (Hals)


 Ein schlechtes Olivenöl kann riechen nach:

  • gekochtem Gemüse, Kakao
  • eingelegten schwarzen Oliven
  • alten Nüssen, Wein, Essig, 
  • Fuss-Schweiss, Käse, altem Fett, Ranzigkeit

und schmeckt:

  • schal, fad, ölig
  • ranzig, schimmlig
  • nach Fensterkitt
  • hinterlässt oft schmierigen Gaumen

 
Probieren Sie, verkosten Sie, üben Sie, denn:
Geschmack ist lernbar.

Mit Olivenöl extra vergine kochen

Achtsam produziertes und sofort nach der Extraktion gefiltertes Olivenöl Extra Vergine eignet sich dank seines hohen Gehalts an Ölsäure und Polyphenolen sehr gut zum Kochen und kann bis ca. 180° erhitzt werden. Durch die Erwärmung ändert sich jedoch der Geschmack leicht. Dies kann kompensiert werden, indem über das fertige Gericht etwas kaltes Olivenöl höchster Qualität gegeben wird.

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